Wir verlegen Klasse. Seit zehn Jahren.

Die Musik „mit dem gewissen Etwas" war es, die uns in den frühen Nuller-Jahren zur Gründung von DNM bewegt hat. Moden, Trends und Kurzlebiges waren dabei nie unser Antrieb.
Echtes Talent, Authentizität und musikalischer Wert waren die Dimensionen, die uns jeweils aufhorchen und initiativ werden ließen.

In redaktioneller Behutsamkeit haben wir viel Neues gesichtet. Auch jenseits der Schubladen des Mainstreams. Wir haben Newcomer gehegt, gefördert und ihnen ihre musikalische Seele gelassen.

Dass das alles im Haifischbecken der Musikindustrie kein Spaziergang würde, war uns immer bewusst. Zumal unser Augenmerk immer auf echten „Typen“, auf Ecken und Kanten gelegen hat und nicht auf rundgelutschtem „Saisonpop“ aus der Retorte.

Das klingt nach waschechtem Idealismus, mögen Sie nun entgegnen. Das können und wollen wir auch nicht bestreiten. In der Tat ist der kommerzielle Erfolg von Musik für viele eine Wunschvorstellung und bleibt am Ende des Tages auch nur ein Traum.

Denn: Der Handel als natürlicher Flaschenhals selektiert die Spreu vom Weizen. Selbst Major-Unternehmen schaffen es nicht, alle ihre Produkte im Handel unterzubringen. Auch Sponsorengelder sind heutzutage kein Garant mehr. Aber sie erleichtern das Tagesgeschäft.

Zusammenfassend kann man also sagen. Für den Traum vom Erfolg ist es enger geworden – noch enger als bei der Gründung von DNM im Jahre 2003.

Natürlich haben wir uns nun in der Retrospektive auf die vergangenen zehn Jahre wieder all diese Fragen gestellt. Unsere Erfahrung weist uns jedoch nach wie vor den Weg: Es lohnt sich immer, an echte und gute Musik zu glauben. Daher setzen wir uns auch weiterhin unbeirrbar für unsere Komponisten und Interpreten ein. Dass die Auswahl auch künftig nach strengen Kriterien erfolgen wird, sollte jedem einleuchten. Das sind wir vor allem den Künstlern schuldig, die sich den Erfolg verdient haben.

Wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, hängt vom Genre, vom Niveau und dem Anspruch der Musik ab. Dabei setzen wir nicht zwangsweise einen Verlagsvertrag voraus. Wir arbeiten ganz individuell und erfolgsorientiert auf nichtexklusiver Basis.

Die kurze Leine – auch da sind wir „Überzeugungstäter“ – entspricht nämlich nicht unserem Verständnis von einem gemeinsamen Weg zum Erfolg.

Erfolg hat man mit guter Musik. Dafür setzen wir uns nach wie vor gern ein. Und daran wird sich auch künftig nichts ändern.